Aldi Süd baut 1.250 Stellen am Hauptsitz ab – Digitalstrategie wird neu ausgerichtet
Aurelia AumannAldi Süd baut 1.250 Stellen am Hauptsitz ab – Digitalstrategie wird neu ausgerichtet
Aldi Süd kündigt Abbau von 1.250 Stellen am Hauptsitz in Mülheim an der Ruhr an
Der Discounter will vor allem im Digitalbereich, der unter dem Dach von Aldi DX organisiert ist, Personal abbauen. Hintergrund ist eine Neuausrichtung der Technologiestrategie des Unternehmens. Betroffene Mitarbeiter sollen durch freiwillige Aufhebungsverträge und nicht durch betriebsbedingte Kündigungen ausscheiden.
Zuvor hatte die Supermarktkette ihre IT-Belegschaft auf über 4.000 Beschäftigte ausgebaut und mit Aldi DX eine eigene Tochtergesellschaft gegründet. Diese war im Rahmen des Projekts "AHEAD" damit beauftragt worden, ein einheitliches globales IT-System aufzubauen, um die Technologie in allen Märkten zu standardisieren.
Nun zieht Aldi Süd einen Teil der internen IT-Operations zurück. Statt auf ein großes eigenes Team zu setzen, wird das Unternehmen künftig mehr Technologieleistungen auslagern. Eine zentrale Rolle bei der Modernisierung und Vereinfachung der IT-Infrastruktur wird dabei Tata Consultancy Services (TCS) übernehmen.
Von den Stellenstreichungen betroffen ist auch Aldi International Services, die globale Einkaufsabteilung des Konzerns. Trotz der Reduzierungen betont Aldi Süd, dass keine Mitarbeiter aus betrieblichen Gründen entlassen werden. Ausscheidende Beschäftigte sollen das Unternehmen im Rahmen freiwilliger Vereinbarungen verlassen.
Die Umstrukturierung bedeutet, dass Aldi Süd künftige IT-Projekte mit weniger eigenem Personal umsetzen wird. Die Zusammenarbeit mit TCS soll helfen, die Systeme zu straffen, während das Unternehmen weiterhin an einer effizienteren globalen Technologiearchitektur arbeitet. Für Mitarbeiter, die das Unternehmen verlassen möchten, werden Abfindungsregelungen angeboten.






