30 April 2026, 04:36

Aiwanger wirbt für engere Zusammenarbeit zwischen Freien Wählern und CSU

Eine Karte von Deutschland aus dem 19. Jahrhundert, die die politischen Grenzen zeigt, auf altem Papier gedruckt mit Text oben und unten.

Aiwanger wirbt für engere Zusammenarbeit zwischen Freien Wählern und CSU

Hubert Aiwanger, Vorsitzender der Freien Wähler in Bayern, hat sich für eine engere Zusammenarbeit mit der Christlich-Sozialen Union (CSU) ausgesprochen. Seine Äußerungen folgen einem Vorschlag des früheren CSU-Funktionärs Peter Gauweiler, der ein formelles Bündnis zwischen beiden Parteien anregte. Aiwanger sieht Potenzial in einer vertieften Kooperation, räumt jedoch Hindernisse ein.

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Aiwanger argumentierte, eine stärkere Partnerschaft mit der Union (CDU/CSU) könnte den Freien Wählern helfen, über Bayern hinaus zu wachsen. Er möchte liberal-konservativen Wählern bundesweit eine neue politische Alternative bieten. Gleichzeitig betonte er, dass seine Partei zunächst ihren eigenen Einfluss ausbauen müsse, bevor sie breitere Allianzen anstrebe.

Der Vorsitzende der Freien Wähler gab zu, dass die Bildung eines vollständigen Bündnisses schwierig wäre. Stattdessen schlug er vor, das bestehende Kooperationsmodell in Bayern weiterzuentwickeln. Aiwanger warf der Union zudem vor, seine Partei bisher "kaltgestellt" zu haben.

Sein Vorstoß für eine engere Zusammenarbeit kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Gauweiler, ein ehemaliger CSU-Spitzenfunktionär, ein "Bündnis aus Freien Wählern und CSU" vorgeschlagen hatte. Aiwanger verband seinen Aufruf zur Einheit mit Sorgen über eine "zunehmende Linksverschiebung in der Politik". Er warnte, dieser Trend treibe Protestwähler in Richtung extremistischer Parteien.

Aiwangers Vorschlag deutet auf einen möglichen Wandel in der bayerischen Politiklandschaft hin. Eine engere Verbindung zwischen Freien Wählern und CSU könnte die konservative Politik in der Region neu prägen. Doch vor einer möglichen formalen Vereinbarung stehen beide Seiten noch vor praktischen und strategischen Herausforderungen.

Quelle