AfD-Bürgerdialog in Delmenhorst zieht 1.200 Besucher an – Proteste bleiben friedlich
Bodo ZimmerAfD-Bürgerdialog in Delmenhorst zieht 1.200 Besucher an – Proteste bleiben friedlich
AfD-Bürgerdialog lockt 1.200 Besucher in Delmenhorsts Markthalle an
Am 12. Februar 2026 versammelten sich rund 1.200 Teilnehmer zu einer Bürgerveranstaltung der AfD in der Markthalle Delmenhorst. Organisiert vom niedersächsischen Landesverband der Partei, dauerte die Zusammenkunft vom frühen Abend bis 21:30 Uhr. Parallel dazu fand in der Nähe eine Gegenkundgebung mit etwa 150 Teilnehmern statt.
Der Tag begann mit einer unerwarteten Störung: Gegen 8:00 Uhr morgens wurden die Behörden alarmiert, nachdem Unbekannte den Haupteingang der Markthalle mit Fahrradschlössern blockiert hatten. Die Polizei löste das Problem noch vor Beginn der Veranstaltung.
Das AfD-Programm verlief wie geplant mit Reden und Diskussionen im Inneren der Halle. Draußen bildete sich zwischen 17:00 und 19:00 Uhr eine Protestkundgebung mit eigenen Redebeiträgen und Transparenten. Die Gegenveranstaltung endete pünktlich um 19:00 Uhr, während die AfD-Veranstaltung bis 21:30 Uhr andauerte.
Die Behörden meldeten keine schweren Zwischenfälle während beider Versammlungen. Durch die Polizeipräsenz blieben sowohl der AfD-Dialog als auch die Gegenproteste über den Abend hinweg geordnet.
Die AfD-Veranstaltung endete ohne größere Störungen – dank des abgestimmten Polizeieinsatzes. Rund 1.200 Menschen nahmen am Bürgerdialog der Partei teil, während die gegnerische Kundgebung etwa 150 Teilnehmer zählte. Beide Seiten gingen nach Abschluss ihrer jeweiligen Programme friedlich auseinander.
Protestzahlen korrigiert: 300 Teilnehmer protestieren gegen AfD-Veranstaltung in Delmenhorst
Berichte deuten darauf hin, dass eine größere Gegenprotest als angegeben während des AfD-Events stattfand. Wichtige Details sind:
- Das 'Breites Bündnis gegen Rechts' und andere Gruppen mobilisierten 300 antifaschistische Demonstranten, was die ursprüngliche Angabe von 150 verdoppelte.
- Protestierende nutzten trotz starkem Regen Video-Projektionen auf der Markthalle, um gegen die AfD-Veranstaltung zu protestieren.
- Die Demonstration wurde als breites Koalitionsbündnis mehrerer lokaler Aktivistennetzwerke beschrieben.






