ABDA reformiert: 14 Fachbereiche ersetzen altes Abteilungsgefüge bis Mitte 2024
Aurelia AumannABDA reformiert: 14 Fachbereiche ersetzen altes Abteilungsgefüge bis Mitte 2024
Die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA) steht vor einem tiefgreifenden Umbruch. Die Organisation hat ihr bisheriges Abteilungsgefüge abgeschafft und durch 14 neu gebündelte Fachbereiche ersetzt. Diese Reform folgt auf die Berufung von Franziska Erdle zur neuen Hauptgeschäftsführerin und soll bis Mitte des Jahres zu schlankeren Abläufen führen.
Bisher war die ABDA in separate Abteilungen, Ressorts und Stabstellen gegliedert, die jeweils unter eigener Leitung agierten. Dieses dezentrale System führte jedoch häufig zu Verzögerungen und uneinheitlichen Entscheidungen.
Unter Erdles Führung wird das Wissen nun in 14 spezialisierten Einheiten gebündelt, von denen einige direkt an sie berichten. Dadurch entfallen Doppelarbeiten, und Prozesse werden vereinheitlicht. Erste Erfolge zeigen sich bereits – etwa bei der Beschleunigung des digitalen Rezeptprogramms 2024, dessen Richtlinien in den Apotheken schneller umgesetzt wurden als zuvor.
Mit der Neustrukturierung gehen auch personelle Veränderungen einher: Neben dem Ausscheiden der bisherigen Hauptgeschäftsführerin treten die Leiter der Bereiche Recht sowie Arzneimittel in den Ruhestand. Die bisher vakante Position des Apotheken-Direktors wird nicht neu besetzt.
Die ABDA erwartet, dass der Übergang zur neuen Struktur bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein wird. Die 14 gebündelten Fachbereiche arbeiten künftig in einem zentralisierten System und berichten an den Vorstand. Ziel der Umstrukturierung ist es, die Effizienz und Entscheidungsfähigkeit im deutschen Apothekenwesen nachhaltig zu verbessern.






