62 Prozent der Deutschen lehnen höhere Rentenalter strikt ab – wer unterstützt die Pläne?
Greta Jockel62 Prozent der Deutschen lehnen höhere Rentenalter strikt ab – wer unterstützt die Pläne?
Eine deutliche Mehrheit der Menschen in Deutschland lehnt eine Anhebung des Renteneintrittsalters ab. Aktuelle Umfragen zeigen breite Ablehnung in verschiedenen politischen Lagern und Regionen. Die Frage hat eine Debatte über die künftige Rentenpolitik entfacht.
Insgesamt lehnen 62 Prozent der Deutschen jede Erhöhung des Renteneintrittsalters ab. Nur 29 Prozent befürworten eine Anhebung auf 67,5 Jahre. Besonders ausgeprägt ist die Ablehnung in bestimmten Gruppen.
Unter den AfD-Anhängern sprechen sich 84 Prozent gegen die Änderung aus. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Ostdeutschland, wo 73 Prozent die Pläne ablehnen. Auch unter den Wählern der Linken gibt es starken Widerstand – 77 Prozent lehnen den Vorschlag ab.
Zustimmung zu einer Erhöhung ist bei den Anhängern einiger Parteien höher. 58 Prozent der Union-Wähler befürworten eine Anhebung des Renteneintrittsalters, 55 Prozent der Grünen-Anhänger teilen diese Meinung. Bei den SPD-Anhängern ist die Haltung gespalten: Nur 37 Prozent unterstützen den Plan der Rentenkommission. Bei Erwerbstätigen stößt die Idee ebenfalls auf breite Ablehnung – 68 Prozent lehnen eine Erhöhung ab.
Die Daten zeigen tiefe Gräben in der Rentenreformdebatte. Die meisten Deutschen stehen einer Anhebung des Renteneintrittsalters weiterhin entschieden ablehnend gegenüber. Politische Zugehörigkeit und regionale Herkunft spielen dabei eine bedeutende Rolle für die Meinungsbildung.
