25 Jahre Kleist Forum: Wie ein Kulturort Brandenburgs Kunstszene prägt
Theo SchlosserWoidke lobt Kleist-Forum: 'Unentbehrlicher Bestandteil' - 25 Jahre Kleist Forum: Wie ein Kulturort Brandenburgs Kunstszene prägt
Das Kleist Forum in Frankfurt (Oder) feiert 25 Jahre als kulturelles Herzstück Brandenburgs
Seit seiner Eröffnung im Jahr 2001 hat sich das Kleist Forum zu einem unverzichtbaren Zentrum für Theater, Oper und experimentelle Künste entwickelt. Als lebendiger Ort des künstlerischen Schaffens wird es von Verantwortlichen und Künstlern gleichermaßen für seinen mutigen Ansatz und seinen nachhaltigen Einfluss auf die Region gewürdigt.
Gegründet am Geburtsort des Schriftstellers Heinrich von Kleist, avancierte das Forum schnell zu einem zentralen Kulturort im Osten Brandenburgs. Über die Jahre hinweg bot es eine Bühne für Aufführungen, Tagungen und Symposien und förderte mit Initiativen wie dem jährlichen Kleist-Förderpreis für Nachwuchsdramatiker gezielt junge Talente.
In den letzten Jahren festigte das Haus seinen Ruf als Innovationsmotor. Zwischen 2021 und 2026 verknüpften Projekte wie das interdisziplinäre Festival Kleist-Begegnungen (2022, 2024) Theater mit digitaler und visueller Kunst. Die GrenzLab-Workshops (2023–2025) brachten regionale Künstler und Migranten zusammen, um multimediale Installationen zu schaffen. Die Reihe Klangterritorien (2021–2026) wiederum erweiterte die Grenzen der Klangkunst, indem sie ungewöhnliche akustische Landschaften erkundete.
Frankfurts (Oder) Oberbürgermeister Axel Strasser betonte die Vorreiterrolle des Forums für zeitgenössische Kultur. Auch Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke lobte die gewagten Experimente und die gelungene Verschmelzung künstlerischer Disziplinen. Das Publikum schätzt bis heute die frischen Formate und die grenzenlose Kreativität des Hauses.
Das Kleist Forum bleibt eine treibende Kraft in Brandenburgs Kulturszene. Sein 25-jähriges Wirken steht für künstlerischen Pioniergeist und gesellschaftliches Engagement. Mit Blick auf die Zukunft wird der Ort weiterhin inspirieren, herausfordern und Menschen durch die Kraft der Künste verbinden.






