210 neue Polizeianwärter starten duale Ausbildung in Brandenburgs Akademie
Aurelia Aumann210 neue Polizeianwärter starten duale Ausbildung in Brandenburgs Akademie
An der Polizeiakademie Brandenburg in Oranienburg hat eine neue Gruppe von 210 Anwärterinnen und Anwärtern ihre Ausbildung begonnen. Die Auszubildenden und Studierenden verbinden praktische Polizeiarbeit mit einem akademischen Studium. Der aktuelle Jahrgang setzt sich aus jungen Menschen aus sechs verschiedenen Bundesländern zusammen.
Die Akademie begrüßte 73 Auszubildende und 137 Studierende, die in diesem Monat ihre offiziellen Ernennungsurkunden erhielten. Der Großteil der neuen Kräfte – insgesamt 177 – stammt aus Brandenburg selbst. Die Einstellungen erfolgen in der Regel zweimal jährlich, im April und im Oktober.
Der Campus in Oranienburg hat kürzlich seine Kapazitäten erweitert, um mehr Auszubildende aufzunehmen. Im März wurde ein neues Wohnheim eröffnet, das Platz für bis zu 400 Polizeianwärter bietet. Die Erweiterung folgt der wachsenden Nachfrage nach dualen Ausbildungsgängen, die praktische Polizeiarbeit mit einem Bachelorstudium kombinieren.
Bundesweit bieten mittlerweile 13 Polizeiakademien und -hochschulen ähnliche duale Programme an. Dazu zählen zehn landeseigene Einrichtungen unter dem Dach der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol) sowie spezialisierte Akademien in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) nahm an der jüngsten Einführungsveranstaltung teil, um den Start der neuen Kräfte in ihren Berufsweg zu würdigen.
Die neuen Anwärter bereiten sich nun mit einer Mischung aus praktischer Ausbildung und akademischen Lehrveranstaltungen auf ihren Einsatz im Polizeidienst vor. Mit erweiterten Wohnmöglichkeiten und gestiegener Aufnahmekapazität unterstützt die Polizeiakademie Brandenburg Jahr für Jahr mehr Nachwuchskräfte. Das Programm bleibt eines von mehreren in Deutschland, die Polizeiarbeit mit einer Hochschulausbildung verbinden.






